Home / wir über uns
Termine
Diashow
News
Kontakt / Impressum

 

aktuelle News

neue Führerscheine

 

In früheren Jahren war der Führerschein unbegrenzt gültig – damit ist es bald vorbei. Bis spätestens zum 19. Januar 2033 müssen alle älteren Papiere in den neuen EU-Führerschein umgetauscht worden sein.

Damit sich der Andrang der etwa 43 Millionen deutschen Inhaber von Pkw-Führerscheinen gleichmäßig verteilt, hat der Bundesrat ein Stufenmodell für den Umtausch beschlossen. Dabei wurden die Umtauschfristen nach Führerscheinarten und Geburtsjahrgängen unterteilt.

Umtauschfristen für den Führerschein

Führerschein ausgestellt bis 1998

  • Geburtsjahr vor 1953: Umtausch bis 19. Januar 2033
  • Geburtsjahr 1953 bis 1958: Umtausch bis 19. Januar 2022
  • Geburtsjahr 1959 bis 1964: Umtausch bis 19. Januar 2023
  • Geburtsjahr 1965 bis 1970: Umtausch bis 19. Januar 2024
  • Geburtsjahr ab 1971: Umtausch bis 19. Januar 2025

Führerschein ausgestellt ab 1999

  • Jahre 1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026
  • Jahre 2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027
  • Jahre 2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
  • Jahr 2008: Umtausch bis 19. Januar 2029
  • Jahr 2009: Umtausch bis 19. Januar 2030
  • Jahr 2010: Umtausch bis 19. Januar 2031
  • Jahr 2011: Umtausch bis 19. Januar 2032
  • Jahr 2012 bis 18.01.2013: Umtausch bis 19. Januar 2033

_____________________________________________________________________________________________

 

 

 

Zweifel am Stickoxid-Grenzwert - Experten aus der Region äußern sich

Pforzheim/Enzkreis. Im Streit um Luftverschmutzung und Dieselfahrverbote lässt das Bundesumweltministerium nun die Standorte der Stickstoffdioxid-Messstellen überprüfen. Damit kommt die Bundesregierung Kritikern entgegen, die die Standorte der Messanlagen in Frage stellen. Überdies wird moniert, dass in Deutschland die Anlagen praktisch direkt an der Straße installiert sind und quasi am Auspuff messen.

 

 

Mittlerweile hat sich die Diskussion allerdings auch auf den vorgegebenen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter ausgeweitet. Dieser wird im Enzkreis an der innerörtlichen B10 in Mühlacker überschritten. In Frage gestellt wird der Grenzwert beispielsweise in Fachforen wie dem Ärzteblatt. Dort weisen Kritiker darauf hin, dass das Frauenhofer Institut bereits 2010 festgestellt habe, dass Umweltzonen eine Senkung von Stickstoffdioxidemissionen verhinderten. Unverständlich sei, warum der Jahresdurchschnitts-Grenzwert bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter liege. Dagegen betrage laut Bundesgesundheitsblatt der Grenzwert am Arbeitsplatz 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft.

 

Der Chefarzt der Pneumologie am Siloah St. Trudpert Klinikum, Dr. Thushira Weerawarna: Was in der öffentlichen Diskussion fehle, sei ein wissenschaftlich fundierter Beleg, „in der die Wirkung aller Schadstoffe insgesamt und vor allem in Relation zueinander bewertet wird“. Ein isolierter Stickstoffdioxid-Wert „bringt uns in der Diskussion nicht weiter“, so Weerawarna. Hinsichtlich des 40er-Grenzwerts ist der Experte skeptisch: „Wir wissen, dass Stickstoffdioxid schädlich ist, aber längst nicht bei den aktuell festgelegten Grenzwerten von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.“ Allein ein Raucher erreiche schon mit einer Zigarette Werte von bis zu 200.000 Mikrogramm.“ Es mache „keinen Sinn, den Grenzwert für Fahrverbote derart niedrig anzusetzen“.

Quelle: PZ vom 5.12.2018 (Auszugsweise)

_____________________________________________________________________________________________

Das rote 07er-Oldtimer-Kennzeichen

Besitzern von Liebhaberautos bieten sich mittlerweile mehrere Möglichkeiten, ihre Fahrzeuge zuzulassen. Aber für wen ist welches Kennzeichen ideal?

Das einzig sinnvolle Wechselkennzeichen

1994 führte der Gesetzgeber das rote Oldtimer-Kennzeichen ein, umgangssprachlich 07er-Nummer genannt. Es war die Antwort auf die Forderung nach einer bezahlbaren, der geringen Jahresfahrleistung angemessenen Zulassungsform, nachdem die schadstoffabhängige Besteuerung den Unterhalt von Oldtimern drastisch verteuert hatte.
Die 07er-Nummer ist ein Wechselkennzeichen, das heißt, mit einer Nummer können mehrere Fahrzeuge - Autos, Lkw oder Traktoren sowie Motorräder bis hinunter zum Kleinkraftrad - abwechselnd bewegt werden. Als Fahrzeugpapiere erhält der Halter ein rotes Fahrzeugscheinheft, in das die Zulassungsstelle die wichtigsten Daten sämtlicher Fahrzeuge einträgt. Dieses Heft muss während der Fahrt mitgeführt werden. Auf Wunsch stempeln manche Zulassungsstellen auch mehrere Kennzeichen ab, sodass das lästige Umstecken des Schildes entfällt.

Auszug aus Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV
§ 17 Fahrten zur Teilnahme an Veranstaltungen für Oldtimer

(1) Oldtimer, die an Veranstaltungen teilnehmen, die der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, benötigen hierfür sowie für Anfahrten zu und Abfahrten von solchen Veranstaltungen keine Betriebserlaubnis und keine Zulassung, wenn sie ein rotes Oldtimerkennzeichen führen. Dies gilt auch für Probefahrten und Überführungsfahrten sowie für Fahrten zum Zwecke der Reparatur oder Wartung der betreffenden Fahrzeuge. § 31 Absatz 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bleibt unberührt.
(2) Für die Zuteilung und Verwendung der roten Oldtimerkennzeichen findet § 16 Absatz 2 bis 5 entsprechend mit der Maßgabe Anwendung, dass ein Fahrzeugscheinheft für rote Oldtimerkennzeichen nach dem Muster der Anlage 10a ausgegeben wird und dass das Kennzeichen nur an den Fahrzeugen verwendet werden darf, für die es ausgegeben worden ist. Das rote Oldtimerkennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer jeweils nach § 8 Absatz 1, jedoch besteht die Erkennungsnummer nur aus Ziffern und beginnt mit „07“. Es ist nach § 10 in Verbindung mit Anlage 4 Abschnitt 1 und 7 auszugestalten und anzubringen. Fahrzeuge mit rotem Oldtimerkennzeichen dürfen im Übrigen nur nach Maßgabe des § 10 Absatz 12 in Betrieb genommen werden. Der Halter darf die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nicht anordnen oder zulassen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 nicht vorliegen.
(3) Unberührt bleiben Erlaubnis- und Genehmigungspflichten, soweit sie sich aus anderen Vorschriften, insbesondere aus § 29 Absatz 2 der Straßenverkehrs-Ordnung, ergeben.

______________________________________________________________________________________________

Saisonkennzeichen für Oldtimer ab 1.10.2017

Oldtimer dürfen auch mit Saisonkennzeichen zugelassen werden. Die Halter von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen können so einen Teil der Kfz-Steuer sparen.

Bald geht die Oldtimer-Saison wieder los und für viele Fahrer, die mit H-Kennzeichen unterwegs sind, startet die Zeit gleich mit einer guten Nachricht. Denn durch eine Änderung in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) können H-Kennzeichen und Saisonkennzeichen zukünftig kombiniert werden. Denn in einer Sitzung des Bundesrats am 10. Februar 2017 wurde beschlossen:

"Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 […] können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden" (Drucksache 770/16).

Dafür wurde § 9 Absatz 3 Satz 4 der FZV angepasst, sodass der Wagen mit H-Kennzeichen künftig auch nur zeitweise zugelassen werden kann. Grund für die Änderung des Paragrafen war aber nicht etwa ein bisheriges Verbot der Kombination der beiden Kennzeichen, sondern vielmehr die falsche Interpretation des Gesetzes. So heißt es in der Drucksache 770/16 des Bundesrats: "Mit der Neufassung von Satz 4 soll klargestellt werden, dass die Kombination von Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen zulässig ist. Stimmen in der Literatur hatten anderes aus einer älteren Gesetzesbegründung hergeleitet." Der Bundesrat geht davon aus, dass die Möglichkeit H-Kennzeichen und Saisonkennzeichen zu kombinieren rege genutzt wird und geht deswegen auch von "Mindereinnahmen bei der Kraftfahrzeugsteuer" aus. Schließlich stellen die meisten Oldtimer-Fahrer ihren Wagen über den Winter in einer Garage ab, um ihn vor schädlichen Witterungen zu schützen.

______________________________________________________________________________________________

Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen

Wer in einem Auto mit ungestempelten Kennzeichen unterwegs ist, fährt ohne Zulassung – doch das ist nicht per se gesetzeswidrig. In manchen Fällen ist das Fahren ohne Zulassung sogar erlaubt und eine von diesen Situationen ist ziemlich naheliegend: Die Fahrt zur Zulassungsstelle, um das Auto an- oder abzumelden. Für den Weg zum KFZ-Amt braucht das Auto keine Zulassung. Außerdem sind auch alle anderen Fahrten, die in Zusammenhang mit der An- oder Abmeldung stehen laut § 10 Abs. 4 FZV gesetzlich erlaubt. Dazu zählt zum Beispiel der Weg zur Hauptuntersuchung oder Sicherheitsüberprüfung. Auch Rückfahrten von der KFZ-Stelle nach der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs sind zulässig, solange es zu diesem Zeitpunkt noch versichert ist oder das Kennzeichen nicht schon einem anderen Fahrzeug zugeteilt wurde. Wichtig ist, dass Autofahrer, die mit ungestempelten Kennzeichen fahren, den kürzesten und den direkten Weg für die jeweilige Strecke zur Behörde oder Werkstatt nehmen, denn alle Fahrten, die nicht der Zulassung des Fahrzeugs dienen, sind verboten. Was "direkt" in diesem Zusammenhang bedeutet wurde ebenfalls definiert: Die Fahrten dürfen nur durch den Bezirk der Zulassung und maximal einen anderen, angrenzenden Bezirk führen. (Quelle: Autozeitung)

_____________________________________________________________________________________________

Zone 30 in Söllingen und Kleinsteinbach

Die unzumutbaren Lärmbelästigungen entlang der Ortsdurchfahrten in Kleinsteinbach und Söllingen waren für die Gemeinde Pfinztal Anlass, um ein Gutachten mit schalltechnischen Untersuchungen zu beauftragen. Die Ergebnisse dieses Gutachtens stellten eine Rechtfertigung dar, um beim Landratsamt Karlsruhe die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen beantragen zu können. Der Antrag der Gemeinde war dem Landratsamt Karlsruhe im März 2015 zugeleitet worden. Das Landratsamt Karlsruhe hat der Gemeinde Pfinztal nun mitgeteilt, dass aufgrund der Lärmpegelüberschreitungen in den Ortsdurchfahrten Kleinsteinbach (B 10 und L 563) und Söllingen (B 10) Verkehrsbeschränkungen angeordnet werden sollen. Derzeit wird die Zustimmung des Regierungspräsidiums für folgende Einzelmaßnahmen eingeholt:

  • In Söllingen soll ab der Hauptstraße Nr. 2 bis zum Anwesen Hauptstr. Nr. 110 eine ganztägige 30 km/h-Beschränkung angeordnet werden. Im weiteren Verlauf der Hauptstraße soll ab dem Anwesen Hauptstr. 116 bis zum Anwesen Hauptstr. 154 eine nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h angeordnet werden.
  • In Kleinsteinbach ist vorgesehen, vom Kreisverkehrsplatz bis zum Anwesen Pforzheimer Str. 46 sowie in der Bockstalstrasse eine ganztägige Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h anzuordnen.

Die Umsetzung erfolgte bereits 2016 sowie teilweise 2019.

"Keine Akzeptanz": Söllinger CDU lehnt 30er-Zone im Ort ab

02.12.2014 05:07 Pfinztal (ps/ks) - Die CDU-Gemeinderatsfraktion in Söllingen lehnt eine 30er-Zone im Ort ab. In einer Pressemitteilung erklären die Christdemokraten, die Geschwindigkeit sei für den Lärm nicht entscheidend. Auch aus ökologischer oder Sicht der Verkehrssicherheit sei die 30er-Zone nicht sinnvoll.

(Symbolbild)
Bild:ErS
 

Wer bei Tempo 30 den Motor aufheulen lasse, verursache unter Umständen mehr Lärm, als wenn er im dritten oder vierten Gang 50 fahre. Eine Lärmminderung könne bei Tempo 30 bestenfalls nur etwa drei Dezibel ausmachen, so die Einschätzung von Söllinger Gemeinderat Frank Hörter. Leisere Fahrbahnbeläge seien effektiver.

"30er-Zonen sorgen für Scheinsicherheit"

Gemeinderat Achim Kirchenbauer sagt laut der Mitteilung zudem: "Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Pfinztal ist keinesfalls gleichbedeutend mit einer Steigerung der Verkehrssicherheit und sinkenden Unfall- und Verletztenzahlen. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit könnte diese StVO-Instrumentarien verwässern und damit die Verkehrssicherheit beeinträchtigen."

Auch aus Umweltgründen sei die generelle Beschränkung auf eine Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometer bedenklich: Hauptverkehrsstraßen hätten die Aufgabe, große Verkehrsmengen aufzunehmen und so Wohngebiete und Anliegerstraßen zu entlasten. Diese Funktion könnten sie nur erfüllen, wenn sie ausreichend attraktiv und leistungsfähig sind.

Zudem fehle die Akzeptanz der Autofahrer gegenüber der 30er-Zonen. Dadurch werde bereits in einigen Straßen zu schnell gefahren: "Durch eine Regelgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde würde man für Fußgänger und Radfahrer eine Scheinsicherheit schaffen, die sich im tatsächlichen Verkehrsverhalten nicht widerspiegele, so die CDU.

Top
email:  | Info@Oldtimerfreunde-Pfinztal.de